Physiotherapie und Corona

In Oldenburg gilt seit dem 6.9.2021 in der Physiotherapie die 3G-Regelung. Für Physiotherapie ist dann ein Impfnachweis, Genesenennachweis oder ein negativer Corona-Test erforderlich. Wir erläutern die Regelungen für Physiotherapie und 3G in Oldenburg.

Oldenburg, 15.9.2021

In vielen Gemeinden, Kreisen und Städten in Niedersachen steigen die Coronazahlen wieder. Welche Regelungen in Ihrer Kommune aktuell gelten, ergibt sich aus der am 25.8.21 in Kraft getreten Corona-Verordnung und der für die jeweilige Stadt oder Kommune festgestellten Warnstufe. Ab einer dauerhaften Inzidenz über 50 oder der Warnstufe 1 gilt die 3G-Regelung.

 

In Oldenburg gilt die 3G-Regelung seit dem 3.9.2021. Auch Physiotherapiepraxen dürfen bei 3G nur noch mit einen negativen Test, einem Genesenennachweis oder Impfnachweise betreten werden.

Hier finden Sie die Allgemeinverfügung der Stadt Oldenburg, mit der die Inzidenzlage bestätigt und damit die 3G-Regelung gemäß §8 der geltenden niedersächsischen Coronaverordnung seit dem 3.9.2021 ausgelöst wird.

 

Bei vorgeschriebener 3G-Regelung besteht bezüglich der erlaubten Behandlungen für Physiotherapiepraxen aber keine weiteren Einschränkungen. Physiotherapiepraxen stehen Ihren Kunden auch mit 3G für alle Behandlungen voll zur Verfügung. Dazu gehören u.a. alle vom Arzt verordnete Therapien wie die Klassische Krankengymnastik, Lymphdrainagen, Bobath, Manuelle Therapie oder medizinisches Gerätetraining sind gestattet. 

Auch Medical Fitness und Wellness-Behandlungen, ohne Rezept sind in Physiotherapie-Praxen weiter erlaubt. Auch Anwendungen wie  Welllness- oder Medizinische Massagen, Ayurveda oder Shiatsu sind gestattet. Mehr Infos zum Thema Massage in Physiotherapiepraxen und Corona finden Sie hier.

Für Kunden gilt dabei weiterhin die Pflicht zum Tragen eines medizinischen Mundschutzes, wenn der Abstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann. Mitarbeiter müssen ebenfalls einen medizinischen Mundschutz tragen. Bei Unterschreitung des Mindestabstand von 1.50 M müssen Mitarbeiter einen FFP2-Mundschutz tragen. Aus diesem Grunde tragen unsere Therapeuten nach wie vor während der Behandlung einen FFP2-Mundschutz.

Bei Therapien, bei denen der Abstand von 1,50 Metern eingehalten werden kann, wie auch bei sportlichen Betätigungen, wie Medical Fitness, muss der Mundschutz bei Einhaltung der 3G-Regel nicht getragen werden.

 

Wenn Patienten keinen Mundschutz tragen können (zum Beispiel aus medizinischen Gründen, bestätigt durch einen Arzt), oder die Behandlung das Abnehmen der Maske erfordert (z.B. bei Kieferbehandlung bei CMD) ist eine Behandlung nur unter Vorlage eines höchsten 24 Stunden alten negativen Corona-Testergebnisses (Nachweis durch Vorlagen eines negativen Testzertifikats eines offiziellen Testzentrums) oder eines vollständigen Impfnachweises möglich (Impfausweis oder Impfzertifikat, letzte Impfung mindestens vor 15 Tagen). Hier finden Sie mehr Informationen zur Maskenpflicht in der Physiotherapie.

Kann man trotz Lockdown zur Physiotherapie?
Physiotherapiepraxien in Oldenburg trotz Corona geöffnet

Covid-19-Hygienekonzept für eine sichere Physiotherapie

In Physiotherapiepraxen arbeiten medizinisch ausgebildete hochqualifzierte Mitarbeiter, die es gewohnt sind, Hygienestandards professionell und sicher anzuwenden. Physiotherapeuten gehören beim Impfen darüber hinaus zur Priorisierungsgruppe 1 und sind in Deutschland weitestgehend geimpft.

Auch aus diesem Grunde sind in Physiotherapiepraxen in Deutschland bisher keine größeren Ansteckungsherde entstanden. Moderne, verantwortungsvolle Praxen arbeiteten bereits vor Auftreten des Corona-Virus mit hohen Hygienestandards.

Dazu gehören das Bereitstellen von Desinfektion für Kunden und Mitarbeiter, das Verwenden und Auswechseln von Einmalvliesen für Gesicht und Körper und die Desinfektion und Reinigung der Geräte und Liegen vor und nach jeder Behandlung.

Großzügig dimensionierte und gute belüftete Räume sorgen in professionellen Praxen für Luftaustausch und ein gesundes 
Raumklima. In geschlossenen Räumen kommen bei PhysioCare automatische Lüftungsanlagen (KWL) und moderne Luftfilter von Philips zum Einsatz.

 

Darüber hinaus werden in unseren Praxen halbstündlich alle Kontaktflächen wie Türklinken, Wasserhähne und Apparate desinfiziert. Außerdem wird sehr sensibel darauf geachtet, dass nur Patienten behandelt werden, die gesund sind und keinerlei Erkältungs- oder Grippesymptome zeigen. 

Die Betreuung und Behandlung von Patienten in Altenheimen und Pflegeeinrichtungen ist von den Behörden in Niedersachsen ebenfalls seitens des Gesetzgebers erlaubt. Mit Unterstützung der Einrichtungen kann die Therapie weiter erfolgen. Dabei werden bei PhysioCare ausschließlich vollständig geimpfte Mitarbeiter eingesetzt.

Die Physiotherapiepraxen in Deutschland stehen unter ständiger Aufsicht der lokalen Gesundheitsbehörden. Sollte im Umfeld einer Physiotherapiepraxis, bei Mitarbeitern oder Patienten, ein Corona-Fall auftreten, wird das zuständige Gesundheitsamt informiert, das dann vor Ort entsprechende Maßnahmen veranlasst. Wenn eine Physiotherapiepraxis geöffnet und im regulären Betrieb ist (was aktuell bei den allermeisten Praxen der Fall ist), ist der Besuch der Praxis und die Wahrnehmung von Physiotherapie unter Beachtung der bekannten Vorsichtsmaßnahmen daher also weiterhin möglich und behördlich erlaubt. 

Wir werden auch weiterhin alles tun, um Ihnen eine bestmögliche Therapie bei höchstmöglicher Sicherheit zu bieten und werden Sie an dieser Stelle weiterhin auf dem Laufenden halten.

Quellen:

Land Niedersachsen (Nds. Allgemeinverordnung)

Stadt Oldenburg

Deutsche Bundesregierung

Stadt Oldenburg

Deutscher Verband für Physiotherapie ZVK

Kann man in Coronazeiten zur Masssage gehen? Hier finden Sie Informationen rund um das Thema Corona und Massage.